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Aktiendepot Vergleich: So investieren Sie mit einem Aktiendepot

Durch die fortschreitende Digitalisierung hat sich das System des Aktienhandels gewandelt. Heutzutage sind alle Börsen über das Internet einzusehen und mehr als 99 % der Aktiengeschäfte laufen darüber ab. Im Gegensatz dazu glich das frühere System einem Wochenmarkt. Heute werden Aktien, ETFs, Anleihen, Fonds oder andere Wertpapiere über ein Depot gekauft. Es dient als Möglichkeit, Wertpapiere zu verwalten, zu analysieren und damit zu handeln. Ein solches Aktiendepot kostet nichts und bietet mehr Chancen als Risiken. Mit der richtigen Bank sowie einem Depotvergleich kann ein Ort gefunden werden, der sich den individuellen Bedürfnissen des Anlegers anpasst und seine Aktien sicher verwahrt.

Was sind Aktien?

Mit Aktien, auch Wertpapieren genannt, kann sich jeder an einem Unternehmen, der sogenannten Aktiengesellschaft (AG), und dessen Entwicklung beteiligen. Ihr Wert ändert sich ständig und steigt beispielsweise, wenn die Firma Gewinne erzielt. Der Verkauf von Aktien dient AGs zur Kapitalbeschaffung, etwa für Investitionen. Deren Käufer wiederum stellen dieses Geld zur Verfügung, sie investieren in die AG.

Es gibt für Anleger zwei Möglichkeiten, ihr Geld durch Aktieninvestitionen zu vermehren.

  • Ausschüttung der Dividende: Der Begriff Dividende bezeichnet die jährliche Gewinnausschüttung der Gesellschafter an die Aktionäre. Somit verteilen die Firmen einen Teil des Gewinns an die Aktieninhaber. In einer Hauptversammlung wird über die Höhe der Dividende bestimmt, die am nächsten Tag anschließend ausgegeben wird.
  • Aktien kaufen, um diese teuer zu verkaufen: Bei der Entwicklung eines Aktienkurses kommt es auf die Nachfrage und das Angebot an. Steigt der Preis eines Wertpapieres über den Kaufpreis, lohnt es sich, es gewinnbringend zu veräußern.

Fünf Tipps für den Aktienkauf

Die wichtigste Frage für ein Aktiendepot lautet, worin investiert werden soll. Mit diesen Tipps findet jeder das richtige Unternehmen für seinen ersten Aktienkauf.

Tipp 1: Wie bekannt ist das Unternehmen?

Es gilt, sich mit den großen und bekannten Firmen zu beschäftigen. Hierbei ist es entscheidend zu wissen, ob eines dieser Unternehmen in einer Krise auf dem Aktienmarkt aus eigener Kraft stabil bleibt. Das ist meist daran zu erkennen, wenn sich der – verständlicherweise – kurzfristig fallende Kurs nach einiger Zeit wieder stabilisiert. Da die Konsumenten einen starken Einfluss auf die Preisgestaltung haben, ist es klug, Aktien von bekannten Unternehmen zu wählen, zumal sie mehr Sicherheit bieten. All das bietet jedoch noch lange keine Garantie.

Tipp 2: Eine stabile Dividende ist wichtig

Die Dividende kann Auskunft über den Erfolg eines Unternehmens geben. Entschließt sich die Hauptversammlung, diese zum Vorteil der Aktionäre auszuschütten, ist dies ein sicheres Zeichen, dass das Unternehmen erfolgreich ist und seinen Gewinn mit den Aktienkäufern teilen kann. Firmen, die ihre Dividende über 25 aufeinanderfolgende Jahre angehoben haben, gelten in den USA als Dividendenaristokraten. Dazu gehören etwa Coca-Cola oder der Konzern Proctor & Gamble, der in Deutschland durch Marken wie Ariel, Gillette oder Pampers bekannt ist.

Tipp 3: Ist die Eigenkapitalquote hoch?

Die Eigenkapitalquote ist eine Kennzahl aus der Betriebswirtschaft und dient dazu, das Risiko und die Bonität einer Firma einzuordnen. Sie gibt nämlich das Verhältnis vom Eigenkapital zum Gesamtkapital an und wird in Prozent ausgedrückt. Laut Faustregel sollte die Eigenkapitalquote um die 30 % betragen, denn dann besteht die AG tendenziell wirtschaftliche Krisen. Allerdings ist diese Kennzahl stark von der Unternehmensgröße und seiner Finanzstruktur abhängig. So haben Banken etwa oft eine sehr geringe Eigenkapitalquote.

Tipp 4: Unternehmen, die Alltagsgüter herstellen, sind entscheidend

Unternehmen, die Produkte für den täglichen Gebrauch herstellen, sind relativ krisensicher, weil lebensnotwendige Güter wie Zahnpasta, Brot und Wasser zu jedem Zeitpunkt gekauft werden.

Tipp 5: Wo ist das Unternehmen am meisten aktiv?

Hierbei ist die Aktivität in Ländern gemeint, die beispielsweise leichter eine Krise überstehen. Auffallend ist, dass Unternehmen aus Asien den Verlust der westlichen Länder durch ihren Kaufkonsum abfangen können.


Was ist ein Depot?

Das Wort kommt aus dem Französischen und bedeutet übersetzt „Lager“. Es handelt sich also um einen Ort, an dem Aktien, Anleihen oder ETFs verwahrt werden. Heutige Depots sind virtueller Natur und werden bei einer Depotbank geführt. Gedruckte Papieraktien gehören schon seit geraumer Zeit der Vergangenheit an. Das Ganze ist mit einem Girokonto zur Verwaltung des darauf befindlichen Guthabens gleichzusetzen. Ein Aktiendepot listet wie ein herkömmliches Konto Transaktionen auf, die besagen, wann und zu welchem Kurs die Aktie gekauft oder verkauft worden ist. Außerdem erfährt der Inhaber, wie viel Wert eine Aktie besitzt und wie hoch der Gewinn und Verlust ist. Dies wird in Prozentsätzen angegeben.

Das Musterdepot

Wer am Aktienhandel interessiert ist, sollte zunächst ein Musterdepot anlegen. Der Kunde erhält eine bestimmte Summe an virtuellem Geld und kann davon Aktien kaufen und deren Verlauf beobachten, ohne direkt sein Kapital investieren zu müssen. Es handelt sich um eine Analyse, die sich in der Zukunft rentieren kann. Ein Musterdepot hilft seinem Inhaber dabei, sich einen Überblick über ETFs und Aktien zu verschaffen und deren Verlauf über einen gewissen Zeitraum zu verfolgen, ohne die Werte ständig neu recherchieren zu müssen.

Wie wird ein Depot eröffnet?

Die Eröffnung eines Depots erfolgt bei Banken und ist üblicherweise online möglich. Der Kunde erhält einen Brief mit den Zugangsdaten sowie der Kontonummer eines Verrechnungskontos. Von seinem Girokonto überweist er nun einen gewünschten Betrag auf das Verrechnungskonto. Von diesem werden die durch den Wertpapierkauf entstehenden Kosten abgebucht sowie der Erlös eines Aktienverkaufs und Dividenden gutgeschrieben. Anleger müssen sich keine Gedanken um die Beständigkeit der Bank machen, weil bei einer Insolvenz ihr Anspruch auf die jeweiligen Anteile gegeben ist.


Was sind die Vorteile von Direktbanken und Onlinebrokern?

Direktbanken, die sämtliche Geschäfte online abwickeln, sparen Geld, da sie keine Filialen unterhalten und weniger Angestellte beschäftigen. Dies kommt den Aktionären zugute, da sie häufig von günstigeren Konditionen profitieren. So ist ein Onlinedepot meistens gebührenfrei und die Kosten für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren fallen oft niedriger aus. Das lohnt sich vor allem für Anleger, die häufige Transaktionen tätigen.

Wie sieht es mit den Depotgebühren und sonstigen Kosten aus?

Aktiendepots bei Onlinebrokern sind oftmals kostenlos. Beim Kauf von Wertpapieren, fallen jedoch Gebühren an, die je nach Anbieter z. B. Orderprovision, Transaktionskosten, Ausführungsgebühren oder Kommission heißen können. Diese werden üblicherweise nach einem der folgenden Modelle erhoben, ihre Höhe ist im Preisverzeichnis des Brokers oder der Bank einsehbar:

  • Festpreis/Flatgebühr: Pro Transaktion ist ein fester Preis zu zahlen, dessen Höhe unabhängig vom Ordervolumen ist.
  • Orderprovision: Ein bestimmter Prozentsatz des Ordervolumens wird als Gebühr erhoben, z. B. 1,75 %.
  • Fester Betrag plus prozentuale Orderprovision: Für jeden Aktienkauf verlangt der Broker eine niedrige Grundgebühr und eine (oft ebenfalls niedrige) Provision.

Hat der Anleger Interesse daran, sein Geld in einen ETF-Sparplan zu investieren, sollte er sich einen Broker suchen, der diesen Service anbietet. Wer nämlich jeden Monat manuell ETF-Anteile kauft, hat hohe Ausführungskosten, die seine Rendite beeinflussen. Allerdings betrifft eine Gebühr auf die Gewinnausschüttung bei den meisten Banken und Brokern nur ausländische Aktien und ETFs sind häufig davon ausgenommen. Die Führung eines Verrechnungskontos für den Wertpapierhandel ist meistens gebührenfrei, lediglich mit negativen Einlagezinsen ist zu rechnen, beispielsweise bei Flatex. Um diese zu umgehen, sollten Anleger ihr Geld möglichst kurz auf dem Verrechnungskonto zwischenparken und es entweder aufs Girokonto überweisen oder rasch für neue Aktien ausgeben. Übrigens locken manche Broker neue Kunden mit Aktionen an.

Was ist ein Onlinedepot und für wen ist es geeignet?

Es gibt Direktbanken, Onlinebroker oder Fondsdiscounter, die mit gebührenfreien Aktiendepots werben. Deren Führung ist gebührenfrei, nicht aber der Wertpapierhandel, denn Inhaber eines kostenlosen Depots sind von Ordergebühren nicht ausgeschlossen. Onlinedepots eigenen sich gut für erfahrende Trader, da sie mit einem Onlinedepot ihre Transaktionen stets im Blick haben und auf neue Marktentwicklungen rasch reagieren können.


Wo soll ich ein Aktiendepot eröffnen?

Viele Banken bieten ihren Kunden die Option, ein Depot anzulegen, allerdings legt jede ihre eigenen Konditionen fest. Manche richten sich dabei an bestimmte Zielgruppen wie Kleinaktionäre. Wer mit seinem Girokonto zufrieden ist, sollte prüfen, ob die entsprechende Bank ein Depot anbietet und, falls ja, zu welchen Bedingungen. Neulinge können ihr Depot erst einmal bei einer Filialbank eröffnen, obwohl sie dort mit höheren Gebühren rechnen müssen, und eine persönliche Beratung in Anspruch nehmen. Nicht jeder möchte sich umfassende Kenntnisse im Aktienhandel aneignen, sodass diese Möglichkeit gut für Personen geeignet ist, die ihre Investitionen lieber von fachkundigen Menschen ausführen lassen. Die Beratungsqualität kann jedoch davon abhängen, wie viel Geld der Kunde anlegen möchte, sodass es ratsam ist, Erfahrungen anderer Anleger mit dieser Bank einzuholen oder sich gleich an einen unabhängigen Vermögensberater zu wenden.

Es ist wichtig, ein Aktiendepot mit einem Angebot auszuwählen, das zu den jeweiligen Bedürfnissen des Anlegers passt. Mit einem Depotvergleich ist dies unkompliziert möglich, sofern dieser stets die aktuellen Konditionen der jeweiligen Banken beinhaltet. Nicht zu vergessen sind die Kosten, die mit Verkäufen und Käufen von Wertpapieren einhergehen können. Beim Vergleich können Angebote von Direktbanken, Filialbanken und Onlinebrokern nach individuellen Wünschen gefiltert werden.

Was passiert nach der Eröffnung?

Ist die Entscheidung für das Onlinedepot einer Bank gefallen, folgt die Eröffnung. Dazu füllt der Interessent ein Antragsformular auf der Website des entsprechenden Geldinstituts aus und muss (falls er bei diesem noch kein Kunde ist) zudem seine Identität nachweisen, entweder per Videochat oder dem Postident-Verfahren. Nach einigen Tagen erhält er dann per Post alle relevanten Unterlagen und kann sein Depot nutzen.

Vor dem ersten Aktienkauf muss außerdem der sogenannte Wertpapierhandelsbogen ausgefüllt werden, egal ob dieser im Internet oder der Filialbank erfolgt. Dieser Fragebogen dient dem Schutz des Kunden und soll dafür sorgen, dass die von der Bank empfohlenen Anlageprodukte zu dessen persönlichen Zielen und Risikoklasse passen. Er besteht aus vier Teilen:

  • Kundendaten (meist schon vorausgefüllt)
  • Anlageerfahrung und Kenntnisse über Finanzinstrumente wie Anleihen, Aktienfonds, Zertifikate oder Geldmarktfonds, außerdem müssen Angaben dazu gemacht werden, wann diese Erfahrungen gemacht und wie viele Transaktionen in welcher Höhe getätigt wurden.
  • Einkommens- und Vermögenssituation (monatlicher Haushalts- und Vermögensüberschuss)
  • Zweck und Dauer der geplanten Anlage, Zuordnung zu einer Risikoklasse von 1 (sicherheitsorientiert) bis 5 (spekulativ).

Die Bank darf beispielsweise einem Kunden, der sich der Risikoklasse 3 zuordnet, keine Anlageprodukte anbieten, die den Klassen 4 oder 5 entsprechen. Auch darf die Laufzeit der empfohlenen Produkte nicht die gewünschte Anlagedauer des Kunden überschreiten. Falls eine Bank die Angaben im Wertpapierhandelsbogen missachtet, verletzt sie ihre Beraterpflicht, was empfindliche Konsequenzen haben kann.

Welches Aktiendepot ist für Anfänger geeignet?

Einsteiger in den Aktienmarkt und Kleinanleger, die sich noch nicht allzu gut auskennen, sollten ein anfängertaugliches Depot wählen. Empfehlenswert ist es, wenn der Broker ein Musterdepot anbietet damit Neulinge sich mit der Nutzeroberfläche und dem Wertpapierhandel ohne Risiko vertraut machen können, bevor es ernst wird. Für Anfänger mit niedrigem Startkapital ist ein kostenloses Depot mit niedrigen Transaktionsgebühren und einem niedrigen Mindestvolumen ideal. Wichtig ist außerdem, dass es sich bei einem Broker befindet, der Zugang zu den gewünschten Aktien verschafft. Wer ETFs besparen will, eröffnet sein Depot bei der Bank, die ebendiese Sparpläne anbietet. Alle diese Punkte erleichtern Einsteigern den Start in ein erfolgreiches Aktiengeschäft.


Welches Aktiendepot ist das Beste?

Laut brokervergleich.com zählt das Wertpapierdepot von eToro, einem Netzwerk für Social Trading mit ca. 10 Mio. Nutzern, im Jahr 2020 zu den besten Depots für Aktien. Es wird kostenlos angeboten, obgleich eine Einlage von mindestens 200 Euro erfolgen muss. Unabhängig davon fallen bei eToro keine Ordergebühren an, was den Handel komfortabler macht. Provisionen sind davon ausgeschlossen, ungeachtet dessen, ob es sich um eine inländische oder ausländische Aktie handelt. Pro Auszahlung sind 5 USD fällig, ferner ist nach 12 Monaten ohne Anmeldung eine Inaktivitätsgebühr von 10 USD pro Monat zu zahlen. Anleger, die nur ab und an eine Aktie kaufen und diese lange behalten wollen oder beabsichtigen in einen Sparplan zu investieren, sollten überlegen, ob sich eToro für sie lohnt. Dessen Bestand an Sparplänen ist nämlich gering und es werden keine Bankdienstleistungen wie Girokonten oder Festgeld angeboten.

Die Consorsbank ist hoch im Kurs, wenn es um den Handel mit Aktien für Anfänger geht. Onvista übertrumpft die Consorsbank in Sachen Weiterbildungsmöglichkeiten. Gleichzeitig bietet Onvista ein kostenfreies Musterdepot an. Trade Republic und Smartbroker sind weit vorne, was die Kosten betrifft. Bei Letzterem ist der Handel mit ETFs besonders günstig. Für Einsteiger sind diese Anbieter gut geeignet und bestechen auch mit ihrer Benutzerfreundlichkeit. Die Consorsbank bietet zusätzlich für Anfänger die Chance, sich bis zum Trader weiterzubilden, ohne einen Wechsel vornehmen zu müssen.

Kann ein Aktiendepot übertragen werden?

Sind die Konditionen nicht zufriedenstellend, fallen hohe Gebühren an oder ist der Service des Brokers ungenügend, ist vielleicht ein Wechsel angebracht. Aus gesetzlicher Sicht darf die Übertragung der Aktien auf eine andere Bank keine Preisfrage sein. Somit ist ein Depotumzug grundsätzlich kostenfrei, es muss lediglich bei der alten Bank ein Antragsbogen ausgefüllt werden. Der nächste Schritt ist der Depotübertragungsantrag, der bei der neuen Bank gestellt wird. Diese kümmert sich dann um alles Weitere und löscht auf Wunsch das alte Depot, falls es nicht mehr gebraucht wird. Der gesamte Prozess dauert ungefähr zwei bis vier Wochen. Während dieser Zeit kann nicht mit den betreffenden Wertpapieren gehandelt werden.

Chancen eines Aktiendepots

Aktien sind mit Sachwerten gleichzusetzen und schützen vor einer Inflation. Dazu zählen allerdings keine Lebensversicherungen, Staatsanleihen oder Sparbücher.

Gibt es ausschlaggebende Risiken?

Jede Kapitalanlage stellt ein Risiko dar, weil niemand weiß, wie sich der Markt entwickelt, und ein Totalverlust daher nie ganz ausgeschlossen werden kann. Dies betrifft Aktien genauso wie andere Wertpapiere.

Spezielle Risiken bei Aktien betreffen zunächst die Entwicklung der AG. Laufen ihre Geschäfte nicht zufriedenstellend, müssen Aktionäre zunächst auf ihre Dividende verzichten. Bei einer Insolvenz der Firma ist ein Verlust unvermeidbar. Zuerst werden die Gläubiger aus den bestehenden Vermögenswerten entlohnt. Aktionäre stehen als Eigentümer an letzter Stelle. Sie bekommen weniger oder gehen leer aus. Positiv ist, dass sie nicht über ihre Anteile hinaus für die Verbindlichkeiten der Firma haften und somit mehr als 100 % an Verlust rechtlich gesehen nicht infrage kommen.

Zudem kann es Kursschwankungen kommen, die zum einen durch die politische und wirtschaftliche Lage (allgemeines Marktrisiko) und zum anderen durch steigende bzw. rückläufige Umsätze oder (Fehl-)Entscheidungen der Unternehmensleitung (unternehmensspezifisches Risiko) hervorgerufen werden können. Des Weiteren ist das Verhalten der anderen Anleger entscheidend, weil an der Börse nicht alle Entscheidungen auf rationalen Gründen beruhen. Im Gegenteil, oft ist das Handeln stark von Emotionen geprägt. So können Ängste oder Gerüchte logisch nicht begründbare Kursbewegungen verursachen. Wer mit einem Aktiendepot investieren möchte, sollte sich daher nicht von kurzzeitigen Schwankungen aus der Ruhe bringen lassen. Schließlich handelt es sich um eine langfristige Geldanlage. Am besten ist es, die Wertpapiere zu kaufen und dann den Kurs nicht akribisch zu beobachten, sondern sie einige Jahre sich selbst zu überlassen.

Wie sicher ist ein Aktiendepot?

Beim Aktienhandel ist die Sicherheit genauso wichtig wie die Geldanlage. Selbstverständlich gehen Aktien mit Gewinnen und Verlusten einher, denn die Börse unterliegt verschiedenen Phasen. Um das Risiko zu verteilen, sollte in möglichst viele verschiedenen Wertpapiere z. B. aus unterschiedlichen Anlageklassen, Branchen und Ländern investiert werden – getreu der alten, heute noch gültigen Börsenweisheit „Lege niemals alle Eier in einen Korb“. Denn so gleichen Gewinne und Verluste einander aus. Ein weiterer Aspekt ist die Sicherheit im Netz. Anbieter können dies durch eine sichere SSL-Verbindung unterstützen. Anleger sollten darauf achten, ihre persönlichen Daten gut zu verwahren.


Fazit zum Aktiendepot

Ein Aktiendepot ist unerlässlich für den Handel mit Wertpapieren. Es kann über eine Bank oder einem Onlinebroker eingerichtet werden und bietet eine Übersicht über alle Aktien und Transaktionen – ein bisschen wie ein Konto. Bei Direktbanken und Onlinebrokern sind Depots meistens kostenlos, allerdings sollten beim Depotvergleich die Ordergebühren berücksichtigt werden, die für jeden Kauf gezahlt werden müssen. Auch der Zugang zu Märkten oder das Angebot von Sparplänen sowie Aktions-ETFs sind bei der Entscheidung ausschlaggebend.

Wer seine Aktien schlau auswählt, sich um sein Aktiendepot kümmert und Weiterbildungsmöglichkeiten nutzt, kann vom Einsteiger zum Trader werden und zusehen, wie seine Investitionen Früchte tragen.

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