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Kredit zur Studienfinanzierung - Jetzt die passende Auswahl treffen!

studienfinanzierungBildung ist der Schlüssel zu einer beruflich schützenden und finanziell unabhängigen Zukunft. In dieser Erkenntnis kommen die meisten Fachleute heute zueinander. Auf einem immer härter umkämpften Arbeitsmarkt kann sich vor allen Dingen durchsetzen, wer den höchsten Bildungsabschluss vorweisen und damit seine überdurchschnittliche Qualifikation belegen kann. Egal in welcher Branche und in welchem Berufsfeld, wer sprichwörtlich nach Höherem strebt, gelangt in seiner persönlichen beruflichen Karriere früher oder später mit großer Wahrscheinlichkeit an einen Punkt, an dem ein weiterer Aufstieg ohne einen universitären Abschluss kaum mehr möglich ist. Viele Berufe sind ohne ein Studium überhaupt nicht auszuüben.

In den letzten Jahren haben sich pro Jahr rund eine halbe Million Menschen für ein Studium an einer deutschen Hochschule angemeldet. Auch wenn abhängig von der Hochschulart bis zu ein Drittel der Studierenden vor Erreichen des angestrebten Abschlusses das aufgenommene Studium abbrechen, sind die Zahlen der Neueinsteiger konstant hoch.

Bildung und soziale Herkunft sollen nach Staatsphilosophie unabhängig voneinander sein. Der Zugang zu Universitäten steht jedem offen, der die erforderliche Vorbildung nachweisen kann. Der Staat hat es sich zudem zur Aufgabe gemacht, auch finanziell schlechter gestellten Menschen ein Studium zu ermöglichen. Trotzdem ist ein Vollstudium mit deutlichen Kosten verbunden, die für die meisten Studienanfänger eine sorgfältige Planung einer Studienfinanzierung erforderlich machen.


Was kostet ein Studium?

Ein Studium ist mit vielfältigen Kosten verbunden. Sie entstehen zum einen durch das Studium an sich, zum anderen durch die parallel zu finanzierende Lebensführung.

bafögDer Zugang zu einer deutschen Hochschule, Fachhochschule oder Universität, ist grundsätzlich kostenlos. Das heißt, es werden keine allgemeinen Studiengebühren erhoben. Dennoch berechnen die meisten Hochschulen einen sogenannten Semesterbeitrag, der in einigen Städten zum Beispiel mit dem Erwerb eines Semestertickets für den lokalen ÖPNV verbunden ist. Hierfür sind, abhängig von der gewählten Hochschule, zwischen etwa 80 und 300 Euro pro Semester einzukalkulieren.

Wer als junger Student nicht am Heimatort studieren kann oder will, sollte in erster Linie über das Unterkommen in einer fremden Stadt nachdenken. Wie hoch dort die Kosten ausfallen, ist stark vom Ort abhängig. In populären Universitätsstädten wie Berlin, München oder Köln sind Plätze in günstigeren Wohnheimen nur sehr begrenzt verfügbar und selbst WG-Zimmer im Wettbewerb auf dem Wohnungsmarkt immer teurer.

Hinzu kommen Kosten für den gesamten Lebensunterhalt, wie zum Beispiel Lebensmittel, Kleidung, Strom, Telefon, Internet aber auch Teilhabe am kulturellen Leben, für unverzichtbare Versicherungen, Fahrtkosten, Kosten für nicht frei verfügbare Lernmaterialien, eventuell einzuplanende Auslandssemester usw. Insgesamt muss ein Student im Kleinen für all das aufkommen, dem auch ein Berufstätiger begegnet. Unterschiedliche Berechnungen kommen, abhängig vom Studiengang, auf monatliche Kosten zwischen 800 und 1.500 Euro für ein Studium. Beim Masterstudium liegt die durchschnittliche Studiendauer aktuell bei rund 7 Semestern, den Bachelor erlangen Studenten durchschnittlich nach ca. 5 Semestern. Das bedeutet, die Kosten für ein Studium können sich nach diesen statistischen Werten auf mehr als 60.000 Euro summieren (7 Semester = 3,5 Jahre = 42 Monate à 1.500 Euro = 63.000 Euro).


Wie finanzieren Studenten ihr Studium?

Die meisten Studierenden bestreiten diese Kosten aus unterschiedlichen Quellen:

  • Familiäre Unterstützung
  • BAföG
  • Stipendien
  • Erwerbstätigkeit neben dem Studium und in den Semesterferien
  • Studienkredite

Nur ein Teil der Studenten ist in der glücklichen Situation, sich bei der Studienfinanzierung vollständig auf das Elternhaus verlassen zu können. Eltern, die nicht über das entsprechende Einkommen oder Vermögen verfügen oder frühzeitig damit begonnen haben, Geld für ein Studium anzusparen, sind selten in der Lage, für das Studium der Kinder die kompletten Kosten eines zweiten Haushalts zu tragen.

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG, soll auch Kindern aus weniger finanzstarken Familien eine optimale Ausbildung ermöglichen und so Chancengleichheit herstellen. BAföG ist jedoch an einige Auflagen gebunden. Es müssen verschiedene persönliche Voraussetzungen erfüllt sein, wie zum Beispiel ein Höchstalter bei Studienbeginn von 29 Jahren. Außerdem müssen Geförderte ab dem fünften Semester einen Leistungsnachweis erbringen. Vor allen Dingen werden aber eigenes Einkommen und Vermögen sowie die Einkommensverhältnisse von Ehepartnern und Eltern geprüft und angerechnet, sodass laut Statistischem Bundesamt in 2017 nur noch rund 557.000 Studenten an deutschen Hochschulen Leistungen nach dem BAföG erhielten, Tendenz seit Jahren sinkend.

Wer den Voraussetzungen des Gesetzes entspricht, erhält jedoch auch nur einen Beitrag zu den Kosten des Studiums. Durchschnittlich waren dies in 2017 pro Student und Monat 499 Euro, ein Betrag, der die genannten Kosten nur zu einem kleinen Teil abdeckt. Der Höchstsatz richtet sich in erster Linie nach dem Alter des Studierenden und liegt bis 24 Jahre bei 744 Euro, bis 29 Jahre bei 853 Euro und ab 30 bei 933 Euro (Stand Wintersemester 2019/2020). Leistungen nach dem BAföG sind jedoch kein Geschenk. Zumindest 50 Prozent des ausgezahlten Betrags sind ein Staatsdarlehen, das fünf Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer vom Empfänger zurückzuzahlen ist. Der maximal zurückzuzahlende Betrag liegt aktuell (Ende 2019) bei 10.010 Euro bzw. maximal 77 Monatsraten.

Stipendien erhalten Studenten ebenfalls nur in Ausnahmefällen und in geringer Zahl. Mit ihnen fördern zum Beispiel private Geldgeber, Stiftungen oder Unternehmen wahlweise Studierende aus besonderen Personenkreisen, zum Beispiel sozialen Schichten oder aber außergewöhnliche Leistungen Einzelner.

studienkredit

Die Mehrheit der deutschen Studenten arbeitet neben dem Studium oder auch in den Semesterferien. In größeren Städten bietet der Arbeitsmarkt vielfältige Möglichkeiten, sowohl in fachlich qualifizierter Tätigkeit, zum Beispiel als Werksstudent in einem Unternehmen als auch in klassischen Studentenjobs, wie zum Beispiel in der Gastronomie. Offiziell sind der Erwerbstätigkeit während des Semesterbetriebs Grenzen gesetzt. In einem Vollstudium gilt das Studium als Hauptberuf und muss so entsprechend den Hauptteil der Zeit des Studenten in Anspruch nehmen. Eine Erwerbstätigkeit neben dem Studium ist deshalb auf 20 Stunden pro Woche begrenzt. Einnahmen über 450 Euro pro Monat sind zudem sozialversicherungspflichtig. Eine Ausnahme bilden Arbeitsverträge als Werksstudent/in. Hier entfällt auch bei höherem Einkommen die Sozialversicherungspflicht.

Eine Alternative, die viele Studenten und auch immer mehr Unternehmen zur Gewinnung geschulten Personals nutzen, ist das Duale Studium. Hierbei teilt sich das Studium in das theoretische Lernen in Vorlesungen an einer Hochschule oder Berufsakademie und die praktische Tätigkeit in einem Unternehmen, das zumindest anteilig die Kosten des Studiums trägt.

Auch ein Fernstudium neben einer klassischen Erwerbstätigkeit kann eine Alternative für all jene darstellen, die finanziell nicht in der Lage sind, ein Vollstudium zu realisieren.


Studienfinanzierung über einen Studienkredit

Eine Möglichkeit ein Studium aus eigenen Mitteln zu finanzieren ist die Studienfinanzierung über einen Kredit.
Viele Banken und Kreditinstitute werben mit Studentenkrediten oder anders benannten Darlehen zur Finanzierung der Kosten eines Vollstudiums.

Der wesentliche Unterschied zwischen einem klassischen Ratenkredit und einer Studienfinanzierung ergibt sich in erster Linie aus den Modalitäten der Rückzahlung. Während diese beim einfachen Kredit im Monat nach der Auszahlung der Darlehenssumme beginnt, ist sie beim Studentenkredit auf die Zeit nach Abschluss des Studiums verschoben. Das heißt, erst wenn der Bachelor of Science oder der Master erreicht und nach Möglichkeit der erste Arbeitsvertrag unterzeichnet ist, beginnt die Rückzahlung der Studienfinanzierung.

Studienkredite können grundsätzlich, so wie klassische Ratenkredite, mit einer Summe nach Vertragsschluss ausgezahlt werden. Es finden sich aber auch abweichende Kreditmodelle, wie zum Beispiel der KfW Studienkredit. Mit ihm bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau einen Kredit für Studenten, der vergleichbar dem BAföG in monatlichen Raten ausbezahlt wird. So stellt der KfW Kredit dem Kreditnehmer über eine altersabhängige Laufzeit von maximale 14 Semestern einen monatlichen Betrag von 100 bis 650 Euro zur Verfügung.

Die Tilgung des Studienkredits der KfW erfolgt über eine reguläre Dauer von 10 Jahren und umfasst einen effektiven Jahreszins von aktuell 3,95 % (Stand November 2019).

Neben der KfW bieten zahlreiche lokale und überregionale Anbieter Kredite ausdrücklich für eine Studienfinanzierung. Einige Anbieter beschränken das Angebot auf ausgewählte Studiengänge, nicht zuletzt um so das Ausfallrisiko nach statistischen Erhebungen zu senken und die Berufschancen der Kreditnehmer und damit ihre finanziellen Möglichkeiten nach Abschluss des Studiums einkalkulieren zu können. Auch eine Vergabe ausschließlich an Studierende bestimmter Hochschulen ist möglich.


Für wen passt ein Studienkredit?
Grundsätzlich sollte ein Studienkredit nach Möglichkeit die letzte Alternative sein, um ein Studium zu finanzieren und auch nur den Teil abdecken, der nicht aus einer der anderen genannten Quellen zu bewältigen ist. Eine hohe Darlehenssumme stellt letztlich eine finanzielle Verpflichtung dar, die nach Abschluss des Studiums eine zusätzliche Belastung darstellen kann. Familiäre Unterstützung, BAföG, ein Stipendium und Eigenleistung neben dem Studium sollten den Großteil der Studienkosten abdecken, insofern sie nicht unnötig dazu beitragen, die Studiendauer zu verlängern.

Wie findet man den passenden Studienkredit?

Die erste Frage, die angehende Studenten beantworten sollten, ist die nach der erforderlichen Höhe einer Studienfinanzierung. Hier gilt es, einige Recherchearbeit und eine realistische Selbsteinschätzung zu erbringen. Einige Kosten lassen sich zuverlässig vorhersagen, andere wiederum sind nur zu schätzen. Die Kosten für Semestergebühren, Versicherungsbeiträge oder regelmäßige Fahrtkosten sind halbwegs zuverlässig vorhersagbar. Mietkosten und Lebenshaltungskosten hingegen können Anwender meist nur überschlagen.

studiengängeEin zentraler Posten auf der studentischen Ausgabenliste ist in den meisten Fällen die Miete. Ein Blick in die lokalen Immobilienanzeigen des Studienortes kann aber wichtige Erkenntnisse liefern, was ein WG-Zimmer oder eine eigene Wohnung durchschnittlich kosten dürften. Auch eine Kontaktaufnahme zum zuständigen Studentenwerk ist sinnvoll, da hier Informationen zu einer möglichen Unterbringung in einem meist deutlich günstigeren Studentenwohnheim erhältlich sind.

Ist so letztlich ein individuelles Budget erstellt, gilt es den passenden Anbieter für eine Studienfinanzierung zu finden. In einem ersten Schritt sollten zukünftige Studenten prüfen, ob für den gewählten Studiengang oder die Hochschule besondere Angebote zu finden sind. Ist dies nicht der Fall, finden Kunden online verschiedene Vergleichsrechner, mit denen ein Kredit in gewünschter Höhe zu berechnen ist.

Neben dem Zinssatz sollten auch andere Kreditmerkmale Beachtung finden und in einen Kredit-Check einfließen. Dies betrifft vor allen Dingen die Bedingungen der Rückzahlung. Wann muss diese zum Beispiel spätestens beginnen? Außerdem kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn ein Vertrag kostenlose Sonderzahlungen zulässt. So ist es möglich, die Rückzahlungsphase zu verkürzen, ohne zusätzliche Kosten zu erzeugen. Dies ist zum Beispiel vor dem Hintergrund sinnvoll, dass auch ein laufender Studienkredit die Bonität eines späteren Arbeitnehmers oder Selbstständigen negativ beeinflussen kann.

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal bei der Wahl des passenden Studienkredits ist dessen zeitlicher Ablauf. Ein Studienkredit lässt sich in drei Phasen unterteilen:

  • Auszahlungsphase
  • Ruhephase
  • Rückzahlungsphase

Der klassische Studienkredit kommt nicht als Einmalbetrag zur Auszahlung, sondern in monatlichen Tranchen, die gewissermaßen als Einkommen oder Zuschuss die Finanzierung der laufenden Kosten des Studiums decken sollen. So lässt sich die Auszahlung auf bis zu 14 Semester also 84 Monate strecken.

Da nicht jeder Student übergangslos nach dem Abschluss des Studiums in ein Beschäftigungsverhältnis eintritt, das ihm die Rückzahlung des Kredits ermöglicht, bieten die meisten Studienkredite eine Ruhephase. Das heißt, die Auszahlungsphase ist beendet und es fließt kein Geld mehr aus dem Kredit an den Kreditnehmer, die Rückzahlung muss jedoch noch nicht beginnen. Diese Ruhephase kann anbieterabhängig bis zu 24 Monate dauern.

Spätestens nach Abschluss der Ruhephase beginnt die Rückzahlungsphase. Ein Vertrag kann natürlich die Möglichkeit beinhalten, den gesamten Darlehensbetrag mit einer Zahlung zurückzuführen. Zu welchen Konditionen dies möglich ist, bestimmt der individuelle Darlehensvertrag. Üblicherweise erfolgt die Rückzahlung jedoch in vertraglich vereinbarten Raten, wie bei einem klassischen Ratenkredit, bestehend aus Tilgung und Zins. Abhängig von der Darlehenshöhe bieten Kreditgeber für Studienkredite oft besonders lange Laufzeiten. So kann zum Beispiel bei der KfW-Bank die Tilgungsphase bis zu 25 Jahre dauern.


Fazit zur Studienfinanzierung

Ein Studium bietet Chancen und ist rückblickend für viele eine besonders prägende Lebensphase. Ein Studium kostet aber auch Nerven und fordert viel Disziplin und Engagement. Vor allen Dingen aber kostet Bildung auch heute noch Geld. Ein Studium in Vollzeit ernsthaft zu betreiben und parallel eigenständig den kompletten Lebensunterhalt zu bestreiten, ist kaum sinnvoll möglich. Selbst wer einen bescheidenen studentischen Lebensstil pflegt, ist auf ausreichende finanzielle Mittel angewiesen.

Die meisten Studenten erhalten zu weiten Teilen familiäre Unterstützung und ergänzen diese private Förderung durch Eigeninitiative in Studentenjobs während des Semesters und in den Semesterferien. Wo beides nicht ausreicht, springt der Staat durch BAföG und Stipendien zumindest bei einem Teil der Studierenden ein. Bei wem diese Möglichkeiten aus unterschiedlichen Gründen nicht gegeben sind, ist die Studienfinanzierung über einen Studentenkredit eine sichere und praktikable Alternative, die ein konzentriertes und zielorientiertes Studium ermöglichen kann.

Ein Studienkredit ist aber immer auch eine langfristige finanzielle Verpflichtung, die den Kreditnehmer noch viele Jahre nach dem Studium begleiten und finanziell belasten kann. Entsprechend sollte ein Studienkredit gut geplant sein und viel Sorgfalt bei der Auswahl des geeigneten Kreditgebers walten.


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