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Mit Emerging-Markets-ETF in Schwellenländer investieren

Emerging Markets sind die Märkte von Schwellenländern. Das sind Länder, deren Wirtschaft stark wächst und die zunehmend auf globaler Ebene agieren. Aufgrund ihrer Charakteristik haben sie ein großes Investitionspotenzial. Die vier wichtigsten Schwellenmärkte sind unter dem Namen BRIC zu finden. Die Abkürzung steht für Brasilien, Russland, Indien und China. Diese Länder gelten als stabil, was ihren Handelsmarkt betrifft und deswegen sollten sie in jedem Portfolio eines Investors zu finden sein.

Was bedeutet Emerging Markets?

Mit dem Begriff Emerging Markets werden Schwellenländer bezeichnet. Das sind Länder, deren Aktienmarkt sehr dynamisch ist, da sie sich in der Entwicklung zu Industriestaaten befinden. Wichtig für Investoren ist es, die Eigenschaften eines solchen Landes zu ergründen. Es kann hilfreich sein, zu wissen, wie ein gutes Schwellenland identifiziert wird und wie der Investor mithilfe von ETFs und Fonds diese in ein internationales Portfolio integrieren kann.

Was sind ETFs?

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Mit einem ETF (= Exchange Traded Funds) ist ein börsengehandelter Indexfonds gemeint, der die Entwicklung eines Index genau abbildet. Ein ETF verknüpft die Vorteile von Fonds und Aktien in einem Finanzprodukt. Mit ETFs kann der Anleger in einen ganzen Markt investieren und dies äußerst preiswert. Neben ETFs, die Aktienindexe nachbilden, gibt es welche, die den Verlauf von Edelmetallen, Devisen oder anderen Anlageklassen verfolgen. Durch ihre Vielfalt bieten ETFs eine solide Grundlage für Geldanlagen. Sie haben den Vorteil, wie eine Aktie behandelt zu werden, und sind dementsprechend an der Börse handelbar. Außerdem sind sie flexibel, liquide, transparent und breit in ihrer Streuung.


Was ist der MSCI Emerging Markets?

Mit dem MSCI Emerging Markets ist der Index gemeint, der die Entwicklung von über 1400 Aktienwerten aus 26 Ländern abbildet. Die Mehrheit der Aktien stammt aus der Volksrepublik China sowie Taiwan, Südkorea, Indien und Brasilien.

Nach Branchen betrachtet enthält der MSCI Emerging Markets Titel aus den folgenden Sektoren.

  • Finanzen: 19,07 %
  • IT: 16,93 %
  • Rohstoffe: 6,86: %
  • Telekommunikation: 13,50 %
  • Nichtbasiskonsumgüter. 17,38 %

Was über die MSCI Emerging Markets zu wissen ist

Die meisten Emerging-Markets-ETFs werden auf den MSCI Emerging Markets angeboten. Dabei umfasst dieser Index Wertpapiere von 1403 Unternehmen aus 26 Ländern. Es handelt sich dabei um: Europa mit den Ländern Polen, Tschechien, Russland, Griechenland und Ungarn; Asien mit China, Südkorea, Taiwan, Thailand, Pakistan, Philippinen, Malaysia, Indien, Pakistan und Indonesien; Afrika mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, Südafrika, Saudi-Arabien, Kuwait, Ägypten, Türkei und Katar; Amerika mit Chile, Mexiko, Brasilien, Argentinien und Kolumbien.

Mit 5,8 % gehört die Alibaba Group zu den größten Einzelunternehmen, die im Index enthalten sind. Danach folgen TSMC mit 4,28 % und Tencent Holdings mit 4,18 %.

Wie investiert der Anleger in die Märkte dieser Länder?

Ein Anleger hat viele Möglichkeiten, in ein Schwellenland zu investieren. Es gibt dafür mehrere Methoden, die jeweils ihre Vorteile und Nachteile haben. Über diese sollte er sich vorab erkundigen, um die beste für sein Portfolio zu finden.

Mithilfe der Diversifizierung des Portfolios kann der Investor durch Investmentfonds und ETFs in die BRIC-Länder investieren. Diese gehören zu den Wertpapieren, die einfacher zu verwalten sind und gleichzeitig eine größere Streuung anbieten. Hierbei ist es wichtig, die Vorteile und Risiken abzuwägen. Natürlich sind die BRIC-Länder gute Schwellenländer, wenn es um Investitionen geht, aber sie unterscheiden sich dennoch voneinander. Es ist entscheidend, dass sich ein Investor mit den Eigenschaften der Märkte vertraut macht, um die richtige Entscheidung für sich zu treffen. Deswegen werden sie hier genauer vorgestellt.

Brasilien

Brasilien galt als wirtschaftliches Wunder, denn es ist bis heute ein großer Produzent, wenn es um Eisenerz geht. Mehr als Asien und Europa produziert Brasilien einiges an Ethanol.

Russland

Russland zähl nicht umsonst als sehr gutes Ziel für mögliche Investitionen, denn es gilt als Verwalter von Erdgas und Erdöl. Diese Rohstoffe exportiert es nach Europa, um von dessen Wachstum ebenfalls Profit zu schlagen.

Indien

Indien überzeugt durch seine Dividende und der Produktion in der Landwirtschaft. Investoren sollten sich wirklich gut überlegen, dieses Schwellenland ins Portfolio einzubeziehen.

China

China soll in den nächsten Jahren die USA von Platz eins drängen. Deswegen ist es ebenso wichtig für ein Investorenportfolio. Dennoch sollte sich der Investor über die Risiken bewusst sein, welche die Regierung mit sich bringt.

Was hat der Anleger von Emerging Market ETFs und worauf sollte geachtet werden?

Ein privater Investor wird Schwierigkeiten haben, Aktien der Schwellenländer zu erhalten. Unter anderem ist eine grundsätzliche Kenntnis über den Markt eine Voraussetzung, um ein Investment in Emerging Markets zu starten. Gleichzeitig sollte das Vermögen ebenfalls höher ausfallen. Für Emerging Market (EM) sind mehr als 20 passende ETFs vertreten. Besonders diese Fonds sind für einen privaten Anleger eine preiswerte und zugleich einfache Chance, in einen Korb von Wertpapierender Schwellenländer zu investieren. Möchte sich ein Investor auf eine bestimmte Branche oder einen Markt konzentrieren, gilt es eher, einen ETF zu nehmen, der auf einen Emerging-Markets-Index, oder die jeweiligen Länder spezialisiert ist.

Die Auswahlkriterien unterscheiden sich bei EM ETFs nicht von denen der anderen ETFs. Zu diesen Kriterien zählen die Kosten, das Fondsvolumen, die Performance, das Rating, das Alter und die Schwankungen der Preise sowie der Aktienkurse. Hierbei ist es beispielsweise auch wichtig, zwischen einem ausschüttenden und einem thesaurierenden ETF zu wählen. Mit einem ETF in EM sind die Risiken höher als bei einem ETF, der sich auf den DAX oder den MSCI World bezieht. Es sollte angemerkt werden, dass die Kosten etwas höher sind und die Schwankungen im Schnitt bei rund 13 bis 15 % liegen. Gleichzeitig sinkt die Performance. Was allerdings die Vergangenheit betrifft, hat nicht unbedingt etwas mit der Zukunft zu tun.

Für wen eignet sich die Investition in Emerging-Markets-ETFs?

In einen Emerging-Markets-ETF zu investieren, ist besonders für Investoren sinnvoll, die ...

... Profit aus aufstrebenden Märkten schlagen wollen.

... einen langfristigen Anlagehorizont anstreben.

... um die Vorteile wissen, die dieser ETF durch seine Diversifikation mit sich bringt.

Allerdings sollten Anleger von einem Emerging-Markets-ETF lieber die Finger lassen, wenn sie ...

... mit Unsicherheiten zu kämpfen haben, was ihre Geldanlage betrifft.

... bei Kursschwankungen keine Lust mehr haben, weiterhin zu investieren und dranzubleiben, sondern schnell aufgeben.

Wo sind die besten ETFs zu finden?

Viele Banken bieten Vergleiche von ETFs an, die dem Anleger einen Überblick über die verschiedenen Fonds geben. Diese werden anhand ihrer Größe, Kosten und Performance einander gegenübergestellt. Hierbei ist es wichtig, auf voreingenommene und kooperierende Seiten zu achten, weil die Ergebnisse und Darstellungen dort nicht immer neutral dargestellt sein könnten.

Wie lässt sich mit einem Sparplan in Emerging-Markets investieren?

Mithilfe eines MSCI-EM-Sparplans kann in regelmäßigen Abständen in Firmen investiert werden, die aus den 26 Schwellenländern stammen. Wie bereits erwähnt, sind die Werte, die aus China kommen, mit 40,95 % stark im Index enthalten. Taiwan und Südkorea folgen mit 12,28 % bzw. 11,61 %. Durch ETFs erhält der Investor ebenfalls die Dividende der ausgewählten Firmen.

Dreizehn ETFs auf den MSCI World Emerging Markets können je nach Anbieter als Sparplan dienen. Gleichzeitig sind diese kostenfrei über verschiedene Direktbanken besparbar. Dabei bestimmt die jeweilige Bank, ob ein ETF zum Sparen genutzt werden kann oder nicht. Anleger sollten beachten, dass sie für einen Sparplan ein Depot brauchen. Außerdem ist es klug, in einen solchen regelmäßigen Zahlungsplan zu investieren, da der Anleger mit geringen jährlichen Gebühren rechnen kann. Dabei beträgt die Gesamtkostenquote, auch TER genannt, zwischen 0,14 % und 0,65 % im Jahr. Ein Sparplan sollte möglichst lange aktiv bleiben.

Fazit zu Emerging Markets ETFs

Emerging-Markets-ETFs dienen dazu, in Schwellenländer zu investieren. Sie verwalten Aktien aus mehreren Unternehmen. Für einen Investor ist es wichtig, zu wissen, dass einige der ETFs ein großes Volumen besitzen, das mit einigen Milliarden Euros einhergehen kann. Momentan ist die Coronakrise für die geringe Rendite verantwortlich, die die ETFs mit sich bringen. Entscheidend für den Anleger ist es, besonderes Augenmerk auf die Schwankungen eines ETFs zu richten. Es gibt außerdem die Möglichkeit, in Sparpläne zu investieren, wenn die Wahl auf einen Emerging-Markets-ETF fällt.

Mit einem Emerging-Markets-ETF ist besonders die Streuung der gesamten Geldanlage für jeden Anleger von großem Vorteil. Eine fundierte Diversifizierung kann den Investor vor einer Abschwächung der Performance schützen.

Für viele Anleger ist es sinnvoll, in einen Emerging-Markets-ETF auf dem Weltindex zu investieren. Die investierte Geldanlage wird zusätzlich sicherer, wenn der Fonds alle Wertpapiere auch wirklich kauft und das Verhältnis zum Index somit bestehen bleibt. Gleichzeitig sollte die Fondsgröße stimmen. Je größer und liquider desto besser. Laut Experten sollte es sich dabei um ein Volumen von mindestens 50 Millionen Euro handeln.


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