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Fernbus

Fernbus-Anbieter für Reisen im VergleichBis Ende des Jahres 2012 waren Anbietern von Fernbusreisen noch die Hände gebunden. Vorher herrschte über 70 Jahre lang ein Regelungssystem, das keinerlei Fernverkehr durch Busse zuließ. Hintergrund: Bis zu diesem Zeitpunkt war dies die alleinige Angelegenheit der Deutschen Bahn und des Eisenbahnnetzes. Am 01.01.2013 öffnete ein neues Gesetz aber den Weg in die Liberalisierung des Fernbusmarktes. Dadurch ist es mittlerweile (Stand: 2019) möglich, mit dem Bus Deutschland und Europa zu erkunden, sofern die jeweiligen Beförderungsziele mindestens 50 km weit auseinander liegen. So ist beispielsweise eine Reise mit dem Fernbus von Hamburg nach München, oder Stuttgart und Düsseldorf in nur einem Ritt möglich.

In den meisten Fällen sind Mitfahrgelegenheiten und Bahnen nicht in der Lage, die günstigen Preise der Fernbusse zu unterbieten. Allerdings gibt es auch innerhalb der Busunternehmen teils merkliche Preisunterschiede. Wer sich auf Fernbus-Suche begibt, führt daher am besten vor Reiseantritt einen Fernbus-Vergleich durch. Zwar verfügt der Flixbus Fernbus derzeit über den größten Marktanteil, es gibt aber auch kleinere Unternehmen, die sowohl im Strecken-, als auch Preisprofil noch ein deutliches Wörtchen mitzureden haben.

Warum Fernbus fahren?

Mit dem Fernreisebus sind Passagiere mittlerweile in der Lage, ganz Europa zu durchqueren. Neben Preisen existieren noch weitere Vorteile, die überregional günstige Busreisen attraktiv machen:

  1. Zahlreiche Verbindungen: Die Fernbuslinien in Deutschland verbinden so gut wie alle großen und mittelgroßen Städte miteinander. Dabei weisen sie auf manchen Strecken sogar bessere Anbindungen auf, als die Deutsche Bahn. Somit umgehen Passagiere das lästige Umsteigen in einen anderen Zug und fahren bequem via einer Bus-Direktverbindung. Insbesondere für den Transport von und zu Flughäfen ist der Billig-Bus oft die bessere Wahl. Sie sind meist außerhalb der Stadtzentren gelegen und verfügen über eine weitaus optimierte Autobahn- als Zuganbindung. Für Reisen ins europäische Ausland gibt es ebenfalls zahlreiche Fernbusstrecken. Mit nur einem Ticket sind Personen in der Lage, mehrere Ländergrenzen zu überschreiten. Via DB-Nutzung droht beispielsweise bei einer Reise von Deutschland nach Italien ein mehrfaches Umsteigen und der Erwerb verschiedener Tickets.
  2. Normal- und Sperrgepäcktransport: Die Gepäckregelungen sind günstig und gleichzeitig komfortabler als bei Flugzeug- und Bahnreisen. Große Gepäckstücke brauchen Reisende nicht durch den ganzen Zug schleppen, sondern geben sie bequem direkt am Bus ab. Das Einräumen übernimmt in der Regel Buspersonal, Mitnahmebestimmungen fallen großzügig aus. Passagiere im Flixbus dürfen ein Hand- und Gepäckstück bis 20 kg mit an Bord nehmen. Sperrgepäck oder weitere Koffer/Taschen kosten nur einen geringen Mehrpreis. Einige Anbieter ermöglichen, abhängig von der Strecke, sogar den Transport eines Fahrrades. Bahnwaggons für Fernreisen sind dazu kaum in der Lage.
  3. Flexibilität bei Stornierungen:  Konsequenzen bei kurzfristigen Stornierungen sind im Vergleich zu Bahn und Flugzeug entspannt. Je nach Anbieter haben Reisende die Option, eine Buchung bis zu 24 Stunden vorher zu stornieren. Manche verlangen dafür keine Extrakosten, andere nur einen geringen Aufpreis. Umbuchungen sind teilweise bis 15 Minuten vor Fahrtbeginn realisierbar.
  4. Positive Umweltbilanz: Studien zufolge weisen Bus-Reisen in Bezug auf Treibhausgase eine bessere Umweltbilanz auf, als das Reisen mit Bahn, Flugzeug und Auto. Die Kohlenstoffdioxidemissionen (CO2e) pro Personenkilometer sind im Durchschnitt geringer. Eine gute Nachricht für Gruppenreisen: Je größer die Auslastung einer Fernbusfahrt in personeller Hinsicht, desto besser ist die Umweltbilanz pro Fahrt.
  5. Komfort und Serviceleistungen: Die Busse entsprechen meist neuesten Standards. Bei fast allen Dienstleistern dürfen sich Fahrgäste auf kostenfreies WLAN und Steckdosen zum Aufladen von Laptops, Tablets und Smartphones freuen. Beinfreiheit ist bei den meisten Fernbussen luxuriöser gewährt, als auf manchem Inlandsflug. Kalte und warme Snacks, sowie Getränke gehören zum Angebot vieler Fernbusunternehmen.

 

Wie entwickeln sich die Ticketpreise?

Günstige Fernbus Reisen für Deutschland und Europa

Seit der Liberalisierung des Marktes in 2013 sind nun fast sechs Jahre vergangen. Während die Unternehmen in den Anfangsjahren noch sehr günstige Preise anboten, stiegen auch diese in jüngster Zeit zunehmen an. Das lag unter anderem an der stetig wachsenden Nachfrage der Fernbusreisenden. Nach wie vor fallen die Buspreise normalerweise günstiger aus als die Tickets der Bahn. Es ist davon auszugehen, dass dies auch in Zukunft so bleibt. Andernfalls verlieren die Anbieter gegenüber den Eisenbahnunternehmen ihre Konkurrenzfähigkeit. Zudem drängen sich immer neue Unternehmen auf den Markt, die mit Niedrigpreisen versuchen, ihre Mitstreiter hinter sich zu lassen; so jüngst das französische Unternehmen BlaBlaBus. Dennoch ist laut der Meinung von Experten das in diesem Rahmen mögliche Preismaximum noch nicht erreicht. Es ist also denkbar, dass die Ticketpreise noch weiter steigen.

Welche Fernbusse gibt es?

Wenn Reisende online auf einer Fernbus Suchmaschine nach Anbietern für die gewünschte Busverbindung suchen, erwartet sie auf manchen Strecken nur eine kleine Auswahl. Der Markt ist aktuell (Stand: 2019) durch das Quasi-Monopol der Flixmobility GmbH geprägt, die unter der Marke Flixbus Reisen mit ihren Fernbussen anbietet. In 2015 fusionierte das Unternehmen mit ihrem bis dato größten Konkurrenten, MeinFernbus. Zunächst firmierten die beiden unter der Marke Flixbus – MeinFernbus; seit 2016 tritt die Korporation aber unter dem einheitlichen Namen Flixbus auf. Deren Marktanteil liegt in 2019 über 90 Prozent. Bis heute sind mehrere kleinere Busunternehmen durch Flixbus aufgekauft worden, u. a. Megabus und Postbus. Im Mai 2019 erfolgte die Bekanntgabe der Übernahme auch von Eurolines. Deren Marke bleibt jedoch vorerst erhalten, sodass im Fernbusvergleich Eurolines noch unter eigenem Namen zu finden ist.

Den restlichen Markt teilen sich kleinere Busunternehmen. Darunter zählt die vor allem in Osteuropa aktive Firma RegioJet (Student Agency). Ihren Sitz hat sie in Tschechien. In Deutschland sind deren Busse auf der Linie Berlin-Dresden-Prag populär. Ein weiteres Unternehmen ist ebenfalls in einem Nachbarland zuhause: Der österreichische Anbieter Hellö bietet viele Fahrten im deutschen Raum, sowie innerhalb der Alpenländer und im südosteuropäischen Raum an. Die nur knapp an der Insolvenz vorbeigeschrammte DeinBus GmbH (nicht zu verwechseln mit der kleinen Linien-und Reisverkehrsmarke Mein-Bus der Vetter GmbH) betreibt dank eines Investors das Unternehmen weiter.

Busse der Bahn

Um die eigenen Lücken im Schienenpersonenfernverkehr zu schließen, ist außerdem die DB Fernverkehr AG mit ihrem IC Bus im Liniennetz von Deutschland und einigen Nachbarländern vertreten.


Worauf beim Fernbus-Vergleich achten?

Im Internet eine Busverbindung suchen und billig buchenTrotz der wenigen Marktanbieter lohnt sich ein Bus-Vergleich vor Reiseantritt. Je nach gefahrener Strecke ist es möglich, dass abhängig von Reisezeit- und Tag, Buchungszeitraum und Auslastungen des Busses sogar innerhalb eines gleichen Unternehmens unterschiedliche Preise gibt. Wer auf den Portalen beispielsweise einen Fernbus von Köln nach Berlin sucht, der findet allein schon innerhalb des Marktführers Flixbus Preisunterschiede bis zu 20 Euro. Das günstigste Angebot erhalten Reisende, wenn sie mehrere Vergleichsseiten nutzen. So gehen Interessenten sicher, auch wirklich alle Busunternehmen zu erwischen. Einige Portale beziehen sogar andere Transportmittel, wie Bahn oder Mitfahrgelegenheiten in die Gesamtsuche mit ein. Gleiches gilt für Nahverkehrsverbindungen, die dann zusätzlich zu den Fernbusverbindungen aufrufbar sind. Wer zum Beispiel eine Reise mit dem Fernbus von Frankfurt zu einer speziellen Haltestelle in der Innenstadt von Köln plant, nutzt am besten einen Vergleich, der sämtliche Transportmethoden einbezieht. Bekannte Portale heißen Checkmybus, Busliniensuche und Fernbusse. Suchmasken der Seiten funktionieren genauso einfach, wie bei einer normalen Linienbus-Suche: Eine Eingabe von Start- und Zielort genügt schon völlig aus. Bei Beachtung der folgenden Aspekte lässt sich das volle Sparpotenzial ausschöpfen:

  1. Frühzeitig buchen: Es gilt das gleiche Prinzip wie bei Flügen und Reisen: Frühbucher profitieren von einem deutlich günstigeren Preis als Spontanreisende. Wem das Reisedatum bekannt ist, der kümmert sich am besten einen Monat vorher um den Fernbusvergleich und Ticketerwerb. Das gilt vor allem, wenn es sich bei dem Reisedatum um beliebte Feier- oder Brückentage, bzw. spezielle Eventtage (Fußball-WM!) handelt.
  1. Günstige Fahrzeiten nutzen: Wochenendfahrten sind in der Regel teurer als Fernbusreisen unter der Woche. Weiterhin macht es oft einen großen preislichen Unterschied, zu welcher Tageszeit der Bus fährt. Ungeliebte Zeiten in den frühen Morgenstunden sorgen vielleicht für höheren Kaffeebedarf, lohnen sich aber für den Geldbeutel. Wer also in Bezug auf seine Reisezeit flexibel ist, spart viel Geld. Fernbusfahrten zum Montagmorgen und Freitagabend sind typische Pendlerreisen und gehen daher oft mit sehr vollen Bussen einher.
  1. Rabattaktionen nutzen: Bestimmte Personenkreise belohnen die Unternehmen oft mit Zusatzrabatten. Dazu gehören u. a. Rentner, Kinder, Studenten oder Schwerbehinderte. Gleiches gilt für Gruppenreisende. Vergleichsportale zeigen diese meist selten an. Wer mehr erfahren möchte, sollte sich direkt an das jeweilige Busunternehmen wenden.

 

Wo gibt es Fernbus-Tickets?

Nach dem entsprechenden Buslinien-Vergleich und der Auswahl des günstigsten Angebotes leiten die Vergleichsportale in der Regel auf Seiten des konkreten Anbieters weiter. Der Erwerb von Tickets erfolgt dann über dessen Webseite. Darüber hinaus haben manche Unternehmen eigene Smartphone-Apps, wie z. B. die Flixbus App, über die ein Ticketkauf erfolgt. In der Regel senden Anbieter via E-Mail oder über die eigene App elektronische Tickets auf das Handy. Druckversionen sind aber ebenso erhältlich.

Preiswerte Schnäppchen finden

Günstige Busse finden Reisende auch über die jeweiligen Filialen oder Ticketschalter der Anbieter. Diese sind in Einkaufszentren, Bahnhöfen, Flughäfen und sonstigen zentralen Umschlagsorten zu finden. Häufig lassen sich dort sogar Sonderangebote erzielen, die online gar nicht vermerkt sind. Zudem besteht für Kunden am Schalter keine Möglichkeit, Gruppen- oder Sonderrabatte auszuhandeln. Darüber hinaus besteht die Option, Tickets beim Busfahrer kurz vor Abfahrt zu erwerben. Nachteil: Solche Last-Minute-Angebote sind normalerweise nicht günstiger als die Preise im Online-Vergleich. Außerdem besteht das Risiko, dass die gewünschte Fahrt bereits voll ausgebucht und für den Passagier kein Platz mehr ist.


Was ist vor Reiseantritt zu beachten?

Für eine Fernbus Reise nach Berlin oder Köln alles im Koffer dabei habenNach dem das Bus-Buchen abgeschlossen ist, steht der Reise an sich nichts mehr im Weg. Trotzdem empfehlen Experten noch ein paar Vorbereitungen, um bei Abreise rechtzeitig an Ort und Stelle zu sein. Der Weg zum Abfahrtsort ist unbedingt gemäß den Verkehrsbedingungen und zur gewählten Tageszeit mit ausreichendem Puffer einzukalkulieren. In größeren Städten ist Passagieren stets zu empfehlen sicherzustellen, dass sie den richtigen Busbahnhof ansteuern. Wer beispielsweise einen Fernbus von Berlin aus nimmt, hat acht Haltestellen zur Auswahl. Ein Zeitpuffer empfiehlt sich, um bei großen Plätzen den richtigen und punktgenauen Abfahrtsort zu finden. Teilweise kommen Passagiere in Zeitnot, wenn sie erst nachfragen müssen, ob der Bus vor oder hinter dem Gebäude abfährt etc. Die Fernbus-Anbieter teilen teilweise große Plätze und unterschiedliche Haltemöglichkeiten untereinander auf. So mancher Reisender verpasste schon den richtigen Bus, weil er in einen falschen einsteigen wollte. Wer eher ankommt, hat zudem mehr Chancen auf den besten Sitzplatz. Diese befinden sich aufgrund der größeren Beinfreiheit regelmäßig hinter dem Fahrer und direkt bei der Mitteleinstiegstür.

Welche Rechte hat ein Fernbusreisender?

Reisende, die mit dem Fernbus durch Europa reisen und sich dabei in Ländern der Europäischen Union aufhalten, fallen unter die EU-Fahrgastrechteverordnung (EU-VO 181/2011). Kommt es zu Ausfällen oder Verspätungen, diktiert die Regelung allen EU-ansässigen Busunternehmen bestimmte Handlungspflichten auf. Dazu zählen vor allem Folgende:

  1. Kommt es zu einem Ausfall oder einer Verspätung, muss ein Anbieter schnellstmöglich (allerspätestens nach 30 Minuten) nach Abfahrtszeit alle Fahrgäste informieren, sobald der Überblick über die aktuellen Geschehnisse hat. Er ist verpflichtet, Auskunft über die voraussichtliche Abfahrtszeit zu geben. (vgl. Art. 20 Abs. 1 EU- VO 181/2011).
  2. Kommt es dazu, dass eine Fahrt ausfällt oder Verspätung entsteht und diese sich über 120 Minuten in die Länge zieht, erhalten Fahrgäste Sonderrechte. Denn sie haben Anspruch auf eine Weiterfahrt- oder Reise mit einer anderen Streckenführung. Alternativ besteht aber auch die Möglichkeit, sich den Fahrpreis erstatten zu lassen. Hierfür kommt der Beförderer auf. (vgl. Art 18 Abs. 4 EU- VO 181/2011).
  3. Ist eine solche Annullierung oder Verzögern für den Anbieter absehbar, so hat er die unter dem vorherigen Punkt genannten Leistungen dem Fahrgast anzubieten. Geschieht das nicht, erhält er sowohl die volle Fahrpreiserstattung, als auch zusätzliche Geldentschädigung in Höhe von 50 Prozent des Fahrpreises (Art 19 Abs. 2 EU- VO 181/2011).
  4. Bei Annullierung oder Verzögerung der Abfahrt von einem Busbahnhof mit mehr als 90 Minuten bei Fahrten einer planmäßigen Dauer von über drei Stunden erhalten Fahrgäste vom Beförderer volle Mahlzeiten, Imbiss-Snacks und weitere Erfrischungen kostenlos. Gleiches gilt für Hotelzimmer oder eine andere Unterbringungsmöglichkeit, sofern ein Aufenthalt von einer Nacht oder mehr erforderlich ist. Die Unterbringung muss das Unternehmen auf 80 Euro pro Fahrgast und maximal zwei Nächte beschränken (Art 21 EU- VO 181/2011).

Die Verordnung enthält außerdem zahlreiche Vorschriften zur Beförderung und Hilfeleistungen gegenüber behinderten Menschen, sowie eine Haftung des Busunternehmens bei Beschädigung von Rollstühlen oder anderen Mobilitätshilfen.

Um diese Fahrgastrechte durchzusetzen, ist es zunächst hilfreich, sich an das Busunternehmen persönlich zu wenden. Oft haben diese bereits Formulare oder weitere Möglichkeiten, um den Fahrgästen zu ihrem guten Recht zu führen. Ein Busunternehmen, das sich ständig unberechtigt querstellt, verliert auf Dauer Kunden. Somit dürfte es im Interesse der Anbieter sein, mit den Fahrgästen gesetzeskonform umzugehen. Zusätzlich gibt es ein Beschwerdeformular auf der Webseite des Eisenbahnbundesamtes, falls sich die Angelegenheit mit dem Unternehmen persönlich zunächst nicht klären lässt. Selbstverständlich steht es den Reisenden frei, einen Anwalt mit der Durchsetzung ihrer Rechte zu beauftragen. Sofern es sich nicht um eine Gruppenrechtsverletzung oder umfassende Schadensersatzansprüche handelt, dürfte sich dies für die Anspruchsteller kaum lohnen, da die Anwaltsgebühren teilweise über dem Entschädigungspreis liegen oder zumindest einen großen Teil dessen ausmachen.


Fazit

Langstrecken-Busreisen durch Deutschland und Europa warten mit zahlreichen Vorteilen für Verbraucher auf. Dazu zählen nach wie vor unschlagbar günstige Preise, gute Serviceleistungen wie WLAN und Snacks, sowie hohe Umweltfreundlichkeit. Zudem sind  Gepäckbestimmungen äußerst nutzerfreundlich. Mitnahme von Sperrgepäck und Fahrrädern ist bei vielen Anbietern gegen einen geringen Aufpreis möglich. Demgegenüber steht nur ein einziger Nachteil: Fernbusfahren ist in den meisten Fällen deutlich langsamer als eine Reise mit der Bahn. Trotzdem gilt dies nicht für alle Strecken. Sondern nur für solche Fahrten innerhalb eines gut ausgebauten Netzes, die möglichst als Direktfahrt ohne Umsteigen fahrbar ist.

Eine Suche nach dem günstigsten Angebot funktioniert am besten bei einer Bus-Suche auf einem Fernbusvergleichsportal. Selbst innerhalb des Marktführers Flixbus variieren die Preise stark. Frühbuchen lohnt sich preislich auf jeden Fall, vor allem wenn es um Wochenend- oder Feiertagsfahrten geht.

Übrigens: Wer einmal erfahren möchte, wie das Leben als Fernbusfahrer aussieht, lädt sich am besten das Videospiel „Fernbus Coach Simulator“ herunter. In dem realistischen Simulator bekommen Spieler eine Idee davon, welche Verantwortung, Orientierungserfordernisse und Geduld der Job mit sich bringt.

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