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Genuss erlernen – Entdecken Sie die vollen Aromen

Genuss ist eine Frage der Zeit und vor allem des eigenen Geschmacks. Gerade im Alltag haben wir weniger Zeit, uns auf den Genuss einer Speise zu konzentrieren, da Alltag und Beruf die Nahrungsaufnahme oftmals als notwendiges Übel erscheinen lassen. Dabei ist Genuss ganz einfach zu lernen. Im Nachfolgenden geht es auf eine Entdeckungsreise durch den Alltag, um den Genuss für sich selbst wieder zu finden.

Genuss für Seele und Gesundheit

Genuss kann im menschlichen Körper eine Art der Befriedigung auslösen. Allein in der Schokolade sind schon Botenstoffe enthalten, die die Ausschüttung von Serotonin, dem Glückshormon auslösen können. Dabei gilt immer: Die Dosis ist entscheidend. Wer täglich eine Tafel Schokolade verzehrt, wird bei Zeiten nicht nur gesundheitliche Komplikationen, wie mehr Kilos auf der Waage, aber auch die fehlende Befriedigung bemerken.

Der Gewöhnungseffekt tritt ein und verlangt mehr Schokolade, Süßigkeiten oder andere Genussmittel. Mit der richtigen Dosis und der notwendigen Zeit, die sich jede Person selbst nimmt, ist Genuss gar nicht so schwer umzusetzen.

Formen von Genuss

Genuss ist nicht immer automatisch mit Nahrungsmitteln oder Getränken zu verbinden. Auch ein ausgedehnter Spaziergang in der Sonne oder eine Radtour können Genuss erzeugen. Das Einatmen der frischen Luft, das Fehlen von Stress oder Zeitdruck bedeutet gleichsam Erholung für den Körper.

Was viele nicht als Genuss wahrnehmen, bemerken sie erst wenn das, was nicht mehr ist, zurückkommt. Ein Nachmittag mit der Familie, wenn die Kinder eigentlich schon ausgezogen sind oder ein gemeinsamer Urlaub, während ansonsten der Arbeitsalltag das Leben im Schnelldurchlauf passieren lässt.

Für Menschen, die mit ihrer Familie zusammen sind oder im Beruf stark gefordert werden, wird Genuss durch das Alleinsein für ein paar Minuten oder Stunden auf ein neues Level gehoben. Die Ruhe und einfach die eigenen Gedanken und Bedürfnisse dabei zu beachten, reicht vielen schon aus.

Wie kann ich Genuss beim Essen erlernen?

Zunächst wird die Zeit zu einem wichtigen Kriterium. Wer nicht bewusst isst, der kann einen Effekt erzielen. Das gilt nicht nur für Naschereien und Getränke, sondern auch für die regulären Mahlzeiten. Durch Hektik oder Zeitdruck essen die meisten Menschen mehr, als sie eigentlich müssten. Der Körper selbst benötigt etwa fünf Minuten bis er das Sättigungsgefühl wahrnehmen kann. Aus diesem Grund lohnt die langsame Aufnahme von Mahlzeiten.

Und auch daraus resultiert wieder ein ungeahnter Vorteil: Neue Geschmackswelten. Was viele nicht wissen, ist, dass die Verdauung bereits beim Kauen beginnt. Durch das Einspeicheln und Zerkleinern der Nahrung gelangen Kohlenhydrate mit dem Speichel in Kontakt. Dieser besitzt wertvolle Enzyme, die mit dem Umbau der Kohlehydrate beginnen.

Kleiner Selbsttest: Eine kleine Ecke Weißbrot für mindestens drei Minuten kauen. Sie werden feststellen, dass der Nahrungsbrei mit zunehmender Kautätigkeit beginnt süß zu schmecken. Das liegt an der Aufspaltung der Kohlenhydrate, die zu Zucker umgebaut werden, der für den Energiestoffwechsel notwendig ist.

Als wichtigster Bestandteil des Genusses kommt hier abschließend die Zunge in Kombination mit dem Gaumen zum Tragen. Die Wahrnehmung der unterschiedlichen Geschmackrichtungen süß, salzig, bitter, sauer und Umami sorgen in Zusammenarbeit mit den Riechzellen der Nase für die eigentliche Wahrnehmung der unterschiedlichen Aromen und des Geschmacks. Genuss ist so vorprogrammiert.

Kleine Portionen langsam essen und mit Bedacht aussuchen, sind der erste Schritt für den richtigen Genuss.

Was kann den Geschmack noch positiv beeinflussen?

Hier kommt es immer auf die Form und die Art der Nahrungsmittel an. Diese benötigen eine besondere Lagerung und vor allem die richtige Temperatur für die volle Entfaltung des Geschmacks.

  • Schokolade: Wer seine Schokolade im Kühlschrank lagert, kann nicht nur die Form und Konsistenz in den heißen Sommermonaten erhalten, sondern fördert auch das Genusserlebnis. Gelangt ein kühles Stück der Schokolade in den warmen Mundraum, dann schmilzt diese langsam auf der Zunge. Wichtig: Nicht kauen, so hat die Zunge kaum eine Chance alle Aromen wahrzunehmen.
    Übrigens Pralinen sind hier eine ansprechende und vorportionierte Alternative zum klassischen Riegel von der Schokoladentafel.
  • Obst und Gemüse: Neben der korrekten Lagerung im Kühlschrank kann es sich lohnen, die gewünschten Sorten vor dem Verzehr eine Weile bei Zimmertemperatur zur akklimatisieren. Das bewirkt eine Erweiterung der Poren innerhalb der Schale und setzt mehr Geschmacksstoffe frei. Gemüsearten, deren Verzehr nicht roh empfohlen wird, wie bei Kartoffeln, sind mit einem leichten Kochen, Blanchieren oder Anbraten ohne viele Gewürze am besten bedient.
  • Wein: Zum Essen ein Wein? Warum nicht, aber Wein ist nicht gleich Wein. Für den richtigen Genuss sollten dunkle Sorten zu dunklem Fleisch und helle Sorten zu hellem Fleisch oder Gemüse gewählt werden. Dabei empfiehlt es sich, den Wein bei einer Temperatur zwischen 16 und 18 Grad zu genießen, um sich bei dem Kontakt mit der Mundhöhle ideal entfalten zu können. Auch hier gilt: Die richtige Dosis in der korrekten Anwendung. Ein Glas zu einer Mahlzeit und der Genuss sollte immer nach dem Essen erfolgen. Wenn sich keine Essensreste mehr im Mund befinden, der Geschmack der Speise aber noch erhalten ist, dann ist die Kombination mit dem Wein besser spürbar. Wichtig: Nur kleine Schlucke trinken und den Wein eine kurze Zeit in der Mundhöhle behalten, sodass sich die Aromen verteilen können.

Das eigene Bewusstsein schärfen und endlich genießen

Eigentlich der wichtigste Bestandteil für guten Genuss. Und auf diesen muss keiner verzichten. Hier ein paar Leitlinien, wie der Geschmack noch mehr aus den Nahrungsmitteln gekitzelt werden kann.

  • Cheats einbauen: Insbesondere in einer Diät kann der Heißhunger zuschlagen. Wer sich aber jeden Tag eine süße Sünde einbaut (wie einen Riegel Schokolade oder einen besonderen Joghurt) und auch die Zeit für das Essen selbst nimmt, der hat die Möglichkeit bewusst zu genießen. Heißhunger bleibt so leichter aus.
  • Lagerung: Die richtige Lagerung der Lebensmittel erhöht die Wirksamkeit, aber auch das Geschmackerlebnis. Früchte, die nicht zu schnell nachreifen oder Wein, der im Keller lagert, sind hier der Trick.
  • Qualität: Nicht nur bei Weinen oder Lebensmitteln, sondern auch beim Fitnesskurs sollte es die etwas preisintensivere Variante vom Experten sein. Da die „Anschaffung“ eine tatsächliche Ausgabe war, erfolgt der Umgang damit meist bewusster. Genuss in vollen Zügen.
  • Vorbereitung: Obst in Stücke geschnitten oder der bereits geöffnete Wein erspart einiges an Vorbereitungszeit. So bleibt automatisch mehr Zeit für den Genuss.
  • Die Nase: Genuss beginnt schon beim Geruch. Alle Nahrungsmittel haben einen eigenen Duft. Dieser sollte dem eigenen Wohlgeruch entsprechen, ansonsten wird es schwer in Ruhe genießen zu können.
  • Alle Sinne aktivieren: Auch Fühlen und Hören kann zu einer Art Wohlbefinden führen. Der Wind, der um die Beine streift oder das Lieblingslied, welches aus den Surround-Kopfhörern nur für den Anwender spielt: Momente, die sich jeder selbst schaffen kann.
  • Stille: Keine Ablenkung durch Fernsehen, Handy und Co. schärft die Konzentration auf das eigentliche Geschmackserlebnis.
  • Ruhe: Genusszeiten sind Ruhezeiten. Gemütlich auf der Couch anstatt stehend an der Küchenzeile lautet hier die Devise.
  • Offenheit: Warum nicht mal etwas Neues probieren, wenn es gut riecht oder interessant aussieht? Wer mutig ist, wird auch belohnt.

Genuss ist so vielseitig, wie die Dinge oder Aktivitäten, die diesen auslösen können. Wer sich die Zeit nimmt, auch wenn es noch so unmöglich scheinen mag, der wird feststellen, dass das Lernen des Genießens alles andere als ein Hexenwerk ist. Mut und Ausprobieren kann hier umso mehr belohnt werden. Daher ist unsere Empfehlung: Einfach loslegen und auf eigene Faust prüfen, wie sich die kleinen Freuden des Alltags integrieren lassen, ohne dabei zu verzichten.

Quellen:
https://www.gesund.at/psyche/genusstraining/
https://www.wein-port.de/weinversand-hamburg:9.html
https://www.t-online.de/leben/id_53635196/guten-wein-erkennen-mit-diesen-tipps...
https://www.genusstraining.at/bilder/PSY_01_09.pdf  


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