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Kindersitz Test & Vergleich Ratgeber

Fünf der besten Kindersitze 2023 im Vergleich

Für Eltern, die mit dem Auto unterwegs sind, führt kein Weg am Kindersitz vorbei. Denn bis zum vierzehnten Lebensjahr des Sprösslings ist dieser Pflicht in Deutschland. Damit sie wirklich die Sicherheit gewährleisten, die das Kind benötigt, gilt es allerdings einige Punkte beim Kauf zu beachten. Zunächst sollte klar sein, ob ein Kindersitz, eine Babyschale oder lediglich eine Sitzerhöhung notwendig ist. Das ausgewählte Produkt muss dann in der passenden Größe gekauft werden. Dieser Ratgeber gibt wertvolle Tipp rund ums Thema Kinderautositz. Er erklärt, wie Mama und Papa den richtigen Autositz finden für ihren Sprössling und worauf beim Kauf sowie beim Einbau zu achten ist. Des Weiteren geht er auch die verschiedenen Einbaumöglichkeiten ein sowie wo der richtige Platz im Auto für den Kindersitz gefunden werden kann.

Kindersitz Topseller

Kindersitz mit Komfort

Dieser Kindersitz schützt das Kind über Jahre hinweg auf Autofahrten, da er mitwächst. Dank seiner sportlichen Schalensitzform bietet er Komfort, selbst bei längeren Reisen. Der innere Bereich lässt sich entfernen, sobald der Sprössling aus dem Kleinkindalter herausgewachsen ist. Später können die Eltern auch die Rückenlehne abnehmen, womit die Sitzunterschale übrig bleibt, welche sich für die Älteren eignet. Zur Befestigung benötigt er lediglich den Fahrzeug-eigenen Gurt, während das Kind mit dem integrierten Fünf-Punkte-Gurt angeschnallt wird, den sie nur mithilfe eines Erwachsenen öffnen können.


Der bequeme Kindersitz

Der stabile Kinderautositz eignet sich für Kinder von etwa drei bis zwölf Jahren. Möglich machen es höhen- sowie neigungsverstellbare Kopfstütze, Rückenlehne und Komfortstützen. Für optimale Sicherheit sorgt ein seitlicher Aufprallschutz und das weiche Sitzkissen gestaltet die Fahrt bequem. Der Artikel lässt sich mit dem Autogurt befestigen, optional besteht die Möglichkeit, ihn einfach zu montieren. Der abnehmbare Bezug ist bei dreißig Grad in der Maschine waschbar.


Kindersitz mit geringem Eigengewicht

Dieser ultraleichte Kindersitz ist ideal für alle Haushalte, in denen sich mehrere Autos befinden. Mit seinen knapp drei Kilogramm Gewicht können Mama und Papa ihn mühelos vom einen ins andere Fahrzeug tragen. Die Installation erfolgt ebenso unkompliziert durch den Fahrzeug-eigenen Sicherheitsgurt. Durch die handliche Größe des schmalen Produktes passt er zudem in jedes Auto. Maximale Sicherheit gewährleisten Kopfstütze, großzügige Armlehnen sowie einfach erreichbare Sitzgurte. Dank der abnehmbaren Rückenlehne wächst der Sitz mit dem Kind mit.


Kindersitz schon für die Kleinsten

Der schlichte, aber elegante Autositz eignet sich bereits für Babys ab neun Monaten. Die Befestigung erfolgt durch ein cleveres System sowie zusätzlich über einen oberen Haltegurt, was besonders hohe Stabilität verspricht. Ein seitlicher Aufprallschutz und ein Fünf-Punkt-Sicherheitsgurt sorgen ebenfalls für ausreichend Sicherheit.


Der sichere Kindersitz

Mit gutem Grund bietet der Kindersitz doch alles, was die Kleinen an Komfort und Sicherheit benötigen. Ein Fünf-Punkte-Gurt, spezielle Schulterpolster sowie eine hohe Rückenlehne sorgen für optimalen Schutz. Der Artikel ist weich gepolstert und lässt sich in eine Ruheposition bringen, damit das Kleine entspannt schlafen kann. Die Befestigung mit dem Fahrzeug-eigenen Gurt gestaltet sich unkompliziert. Alternativ kann das Produkt auch mit einer Vorrichtung für Isofix gekauft werden.


Wieso ist ein Kindersitz im Auto Pflicht?

Sicherheitsgurte in Fahrzeugen sind für erwachsene Körper konzipiert, weshalb Kinder in Gefahrensituationen aus den Gurten rutschen können. Außerdem verläuft er statt über Schulter und Beckenbereich über ihren Hals und Bauch, was unbequem ist und bei einem Unfall unangenehme Folgen haben kann.


Wie lange ist der Kindersitz Pflicht?

In Deutschland ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass Kinder in Kraftfahrzeugen mindestens bis zu ihrem 14. Lebensjahr und bis sie eine Körpergröße von 135 Zentimeter erreicht haben, eine Kinderrückhalteinrichtung benutzen müssen. Dabei kann es sich um eine Babyschale, einen Kindersitz oder eine Sitzerhöhung handeln. Experten empfehlen überdies, den Sitz bis zu einer Körpergröße von 150 Zentimetern anzuwenden.


Wo im Auto ist der sicherste Platz für den Kindersitz?

Als sicherster Platz gilt die Mitte der Rückbank, da dort keine direkte Aufprallgefahr besteht. Die Position hinter dem Beifahrer ist allerdings fast genauso sicher und verfügt meistens über eine bessere Befestigungsmöglichkeit. Diese Seite richtet sich vom Verkehr weg, was ein ungefährliches Ein- und Aussteigen ermöglicht. Grundsätzlich wird auf der Rückbank eine größere Sicherheit geboten als auf dem Beifahrersitz, welcher als gefährlichste Position gilt.


Welcher Kindersitz ist der Richtige für mein Kind

Ausschlaggebend für die passende Größe des Kindersitzes sind Gewicht und Alter des Kindes. Folgende Unterteilung in Gruppen hilft Eltern bei der Orientierung.

  • Babyschalen der Gruppe 0 und 0+ eignen sich für Babys sowie Kleinkinder bis zu einem maximalen Gewicht von 13 kg. Sie gehören entgegen der Fahrtrichtung auf die Rückbank und verfügen über ein eigenes Fünf-Punkt-Gurtesystem.
  • Zur Gruppe 1 zählen die ersten Kindersitze nach der Babyschale. Kleinkinder bis zu 18 kg sind darin sicher aufgehoben. Auch hier verfügt der Artikel über integrierte Gurte.
  • Kindersitze der Gruppe 2 sind für ein Gewicht Ihres Kindes zwischen 15 - 25 kg geeignet. Sie können nun den Fahrzeug-eigenen Anschnallgurt verwenden und der Sitz darf in Fahrtrichtung schauen.
  • Zur Gruppe 3 gehören Autositze oder Sitzerhöhungen für größere Kinder, die zwischen 22 und 36 Kilogramm wiegen.
  • Schließlich gibt es gruppenübergreifende Kindersitze, die entsprechend gekennzeichnet sind. Dabei handelt es sich um Autositze, die mitwachsen.

Was bedeutet i-Size?

Seit 2014 besteht eine alternative Normierung, um die Kindersitze einzuteilen. Die Körpergröße des Kindes ist ausschlaggebend. Diese Produkte bieten mehr Sicherheit, da die Montage länger rückwärts gerichtet erfolgt und sie im Falle eines seitlichen Aufpralls besser schützen. Mit i-Size ausgewiesene Babyschalen und Autositze sind ausschließlich mit den bekannten cleveren Systemen zu befestigen.

Phase 1 ist für Babys bis zum 15. Lebensmonat, sie entspricht etwa der Gruppe Null bis Eins.
Sitze der Phase 2 eignen sich für Kinder mit 100 bis 150 cm Körpergröße, was den Gruppen Zwei und Drei gleichkommt.
Phase 3 regelt seit 2019 die Befestigung von Kindersitzen ohne das clevere System.


Wann soll ich auf die nächste Kindersitz-Größe umsteigen?

Sobald das Kind mit dem Kopf am Rand des Kindersitzes anstößt, gilt es auf die nächste Größe zu wechseln. Bei gruppenübergreifenden Autositzen entsprechend den Sitz umstellen.


Wie befestige ich den Kindersitz im Auto?

Es gibt zwei Möglichkeiten, Kinderautositze oder Babyschalen im Auto zu befestigen. Entweder mit dem Fahrzeug-eigenen Anschnallgurt oder mit dem cleveren Einrastsystem.

Die Kindersitz-Befestigung mit dem cleveren Einrastsystem

Bei dieser Verankerung handelt es sich um zwei Metallbügel, die in der Rückbank des Autos, zwischen Rückenlehne und Sitzfläche, fest eingebaut sind. Es sind genormte Verankerungen, in welche die zwei Haken am Babysitz eingeklemmt werden. Bei Babyschalen befinden sich diese normalerweise an einer Basis.

Den Kindersitz muss an einem Gegegnpunkt befestigt werden. Dies kann bei einem Modell in Fahrtrichtung über den sogenannten „Top Tether“ erfolgen, einem Haltegurt am oberen Teil der Sitzrückseite. Diesen dann im Kofferraum oder an der Rückenlehne einklinken. Reboarder Kindersitze, die entgegen der Fahrtrichtung gerichtet sind, lassen sich über einen Standfuß im Fußraum sichern.

Die Montage mit einem cleveren System gilt als die sicherste Methode, da sie stabil ist und zudem so einfach, dass kaum Fehler vorkommen.

Die Kindersitz-Befestigung mit dem Fahrzeug-eigenen Gurt

Die Gurtinstallation ist vorrangig für Autos, die über keine Vorrichtung für Kindersitze verfügen. Die Gurtführung variiert allerdings bei jeder Kindersitz-Marke. Daher empfiehlt es sich, die Gebrauchsanweisung gründlich durchzulesen, damit sie fehlerfrei erfolgt. Die Befestigung durch den Sicherheitsgurt des Fahrzeuges gilt bei Kindersitzen und Babyschalen der Klasse 0, 0+ und 1 als verboten.


Worauf muss ich beim Einbau des Kindersitzes achten?

Grundsätzlich sollte der Kinderautositz so lange wie möglich, aber mindestens bis das Kind allein sitzen kann, entgegen der Fahrtrichtung positioniert sein. So sind bei einem Aufprall die Wirbelsäule, Kopf und Nacken des Babys geschützt. Sitzerhöhungen für das Auto benötigend sogenannte Hörner, welche den Beckengurt korrekt führen.

Falls keine andere Möglichkeit besteht, als den Kinderautositz auf dem Beifahrersitz zu platzieren, folgendes beachten:

  • Den Kindersitz rückwärts ausrichten.
  • Den Airbag deaktivieren.
  • Bei mehreren Kindern das älteste auf dem Beifahrersitz setzen.

Kindersitz-Kauf: Worauf muss ich achten?

  • Vor dem Kauf das Kind messen und wiegen.
  • Auf keinen Fall einen Kindersitz kaufen, in den das Kind erst hineinwachsen muss!
  • Den Nachwuchs mitnehmen, damit der oder die Kleine Probesitzen kann!
  • Es lohnt sich, vor dem Kauf auch auszuprobieren, ob der Sitz ins Auto passt und die Gurte lang genug sind.
  • Hersteller der Produkte offerieren dafür Prüfportale im Internet.
  • Der Sitz sollte bequem gepolstert sein.
  • Der Autokindersitz ist mit dem ECE-Prüfzeichen 44.03 gekennzeichnet.

Fazit zum Kindersitz

In Österreich ist die Benutzung eines sogenannten Rückhaltesystems für Kinder bis zum Alter von 14 Jahren Pflicht. Während größere Kinder mit einer Sitzerhöhung und dem Fahrzeug-eigenen Sicherheitsgurt bereits sicher unterwegs sind, sieht es vor allem bei Babys und Kleinkindern anders aus. Babys gehören in eine passende Babyschale. Erst wenn sie von selber sitzen können, darf der Artikel nach vorne gerichtet sein. Das ist in der Regel bei Produkten der Gruppe 2 der Fall. Nach wie vor ist allerdings die Mitte der Rückbank oder hinter dem Beifahrer der sicherste Platz.

Da die Kleinen extrem schnell wachsen, lohnt sich der Kauf eines gruppenübergreifenden Sitzes. Dieser lässt sich so verstellen, dass er mitwächst. Zur Befestigung empfiehlt sich, sofern im Auto vorhanden, das clevere System. Es bietet weitaus mehr Sicherheit, als die Montage über bereits im Fahrzeug vorhandenen Gurt.

Glossar

FamilyFix One

Dient als Basisstation für Kindersitze und Babyschalen des Maxi-Cosi Sortiments.

Tether-Verbindung

Diese gelten als Haltegurt, welcher durch die Sitzlehne hindurchgeführt und anschließend an einem Haken befestigt wird.

Prüfsiegel

Bezeichnen Markierungen an Produkten, Maschinen oder Fahrzeugen und bezeugen, dass diese die Sicherheitskriterien oder Qualitätskriterien einhalten.

Airbag

Bezeichnet einen Sack, der sich bei einem Unfall mit Gas füllt und den Fahrer vor Verletzungen im Gesicht schützt.

Isofix

Feste Vorrichtung an Kindersitzen, die das Einklicken ermöglicht. Diese wird auf der Rückbank befestigt und ist nicht verstellbar.

ECE-Prüfzeichen 44.03

Siegel für Kindersitze, die deren Rechtskonformität und Sicherheit garantieren.

Kilo

Kilo ist ein veraltetes Gewichtsmaß, heutzutage messen viele Hersteller oder Mediziner in Kilogramm.

Beckengurt

Oftmals ein Gürtel, der den Rucksack direkt an den Bauch anbindet und so für einen perfekten Sitz an den Bauch sorgt.

Babyschale

Transportschale für Babys. Meist aus stabilem Kunststoff gefertigt.

Anschnallgurt

Befestigung an Sitzen in Fahrzeugen und Flugzeugen welche dazu dient, den Körper des Passagiers zu sichern. Dabei wird der aus stabilen Fasern bestehende Gurt im Fahrzeug schräg über den Körper zum Schließmechanismus geführt und eingeklickt. In Flugzeugen geschieht eine Verbindung zweier Teile über die Hüfte mit anschließendem Verschluss über ein Festzurren. Beide Anwendungen sorgen im Falle eines plötzlichen Aufpralls oder eines abrupten Manövers für eine Stabilisierung von Personen und reduzieren so Verletzungen. Seine Nutzung ist in der Straßenverordnung vorgeschrieben, eine Missachtung kann Bußgelder nach sich ziehen.

Sprössling

Wort mit Mehrfachbedeutung: Zum einen werden so Pflanzenkeimlinge bezeichnet, zum anderen ist dies ein Verniedlichungsbegriff für Kinder.

Offerieren

Anderer Begriff für anpreisen, anbieten oder präsentieren.

Quellen

Weitere Themenbereiche

Babys & Kinder Haushalt Zubehör Haushaltsgeräte Kochen & Backen Küchengeräte

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